Bruchplatten

Nachhaltigkeit und Recycling sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltages und spielen auch eine immer wichtigere Rolle. Auch bei der Gartengestaltung sollten Sie auf ein nachhaltiges Konzept zurückgreifen. Mit unseren Bruchstein- bzw. Polygonalplatten aus regionalem Sandstein ist das kein Problem.

Was sind und wie entstehen Bruchplatten?

Bruchplatten sind sogenannte „Anfallprodukte“, die nicht gezielt produziert werden, sondern während des laufenden Produktionsprozesses anfallen. Sie sind in Größe, Form und Qualität meist nicht definierbar und nur nach Verfügbarkeit erhältlich. Oftmals werden sie auch als Polygonalplatten bezeichnet, wobei es hier kleine, aber feine Unterschiede zu Bruchplatten gibt. Der Begriff ‚polygonal‘ kommt aus dem Griechischen und bedeutet vieleckig. Polygonalplatten sind variabel gefertigte Platten, die aber gewissen Bestimmungen hinsichtlich ihrer Form unterworfen sind und Bruchplatten sind meist aus Restblöcken gefertigt. Im Grund kann man sagen, dass alle Polygonalplatten Bruchplatten sind, aber nicht alle Bruchplatten als Polygonalplatten bezeichnet werden können.

Wir bieten Bruchplatten aus regionalem Sandstein an, welche 4-6 cm stark sind und 2-seitig gesägt werden, d.h. Oberfläche und Unterseite werden parallel diamantgesägt und die Kanten sind gebrochen. Je nach Anfall finden Sie bei uns unterschiedliche Einzelgrößen, welche für einen Preis von 35-45€ pro Quadratmeter erhältlich sind.

Warum Bruchplatten für die Gestaltung nutzen?

Bruchplatten aus Naturstein überzeugen durch ihr ursprüngliches Material, welches ein naturnahes und geradezu einmaliges Flair vermittelt. Durch die fehlende Gradlinigkeit und das „geordnete Chaos“ entsteht ein dynamisches und bewegtes Gesamtbild. Gerade dadurch hebt es sich von anderen, künstlichen Produkten ab.
Besonders geeignet ist der Einsatz von Bruchplatten, wenn Sie bei der Gartengestaltung ein mediterranes Flair anstreben. Die asymmetrische, individuelle Form und das scheinbar ungeordnete Verfugungsmuster bilden ein akzentuiertes und hervorstechendes Gestaltungselement.

Bruchplatten aus Sandstein sind durch ihre frostschutzsicheren und rutschfesten Eigenschaften besonders geeignet für den Einsatz im Outdoor-Bereich als Terrassenplatten oder für die Weggestaltung. Darüber hinaus überzeugt der Sandstein durch seine warmen und leuchtenden Farben. Apropos warm – ebenso vermittelt dieser Naturstein ein warmes Oberflächengefühl und eignet sich daher ideal für eine Schwimmbecken- oder Poolumrandung.

Wie kann man „kaputten“ Sandstein verlegen?

Wie bereits erwähnt, lassen sich Bruchplatten am besten im Außenbereich für die Bodengestaltung einsetzen. Hierbei wird unterschieden zwischen eine ungebundenen (lose in Sand oder Splitt) oder gebundenen Verlegung (auf Mörtelbett). Für den Bau einer Terrasse ist die gebundene Variante meist die erste Wahl. Grund hierfür ist die versiegelte Oberfläche, welche das Eindringen von Wasser und den Wuchs von Unkraut verhindert.

In beiden Fällen, egal ob gebunden oder ungebunden, muss zunächst der Untergrund vorbereitet werden. Nach der Aushebung des Erdreiches sollten Sie den Untergrund ausreichend verdichten. Achten Sie hierbei auf ein Gefälle von 2-3%, damit das Oberflächenwasser ordentlich abfließen kann. Achtung – das Gefälle sollte sich weg vom Haus bewegen.

Im Anschluss sollten Sie ihre Bruchplatten sortieren, säubern und falls nötig schneiden. Egal, ob nach Größe oder Farbe sortiert, sollten Sie vorher ihre Fläche einmal Probelegen. Stellen Sie es sich wie ein XXL-Puzzle vor. Einzelne Steine, die passend in Form gebracht werden müssen, können z.B. mit einem Winkelschleifer (Flex) bearbeitet werden.

Ein weiterer Schritt, der jedoch je nach Einsatz optional ist, ist das Verlegen von Randsteinen. Für eine Terrasseneinfassung eignen sie sich ideal, da sie für den nötigen Halt und eine schöne Optik sorgen. Dennoch gilt hier – alles kann, nichts muss. Auch eine Terrasse mit unebenen Abschlussrändern, ohne Randsteine, kann einen mediterranen Stil vermitteln.

Nun kommen wir endlich zum Verlegen. Bei der gebundenen Variante wird nun auf dem Untergrund eine Tragschicht Mörtel aufgetragen und glattgezogen. Drücken Sie nun ihre Steine ein wenig ein und lassen Sie immer 3-5cm Abstand, um die besondere Optik zu erhalten. Am besten klopfen Sie die Bruchplatten mit einem Gummihammer vorsichtig fest. Verwenden Sie hierbei am besten ein Schutzbrett, um Risse zu vermeiden.

Zum Schluss wird die gebundene Variante noch ordentlich verfugt und überschüssiges Material durch eine abschließende Reinigung beseitigt.

Sie wollen Ihren Garten in eine Oase mit mediterranem Flair verwandeln?

Wir von den Sächsischen SANDSTEINWERKEN sind der richtige Ansprechpartner im Bereich Naturstein. Sprechen Sie uns an und wir beraten Sie gern zu ihrem Vorhaben.