Wenn präzises Handwerk auf hochwertigen Elbsandstein trifft, entsteht Außergewöhnliches. Und wenn diese einzigartige Symbiose ihren Weg zu einem neuen Projekt findet, dann sind wir es, die Sächsischen SANDSTEINWERKE in Verbindung mit unseren Kunden.

Der Name Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH steht für Tradition, Leistungsfähigkeit und erst­klassige Qualität. Als mittelständisches Familienunternehmen mit Erfahrungen aus jahrzehntelanger erfolgreicher Tätigkeit sind wir Ihr Spezialist für alle Fragen rund um den Elbsandstein, aber auch für andere Natursteine.

Wo sich vor Millionen von Jahren nichts als Wasser befand, türmten sich im Laufe der Zeit hohe und massive Schichten durch Sediment­ablagerungen auf. Diese Ansammlungen erhielten ihre weltberühmte Form durch die unbändigen Kräfte der Natur. Einflüsse wie Regen, Wind und Temperatur verliehen den bizarren Fels­formationen ihren unverwechselbaren Charakter. Entstanden in der Kreidezeit und durchzogen von der Elbe ragen die Felsen dort idyllisch und unübersehbar aus den Wäldern des Elbsandsteingebirges empor. Die Sächsische Schweiz mit ihrem besonderen Gestein war geboren.

Aus Sachsen in die Welt. Der edle Stein begann bereits vor hunderten von Jahren die Begeisterung bei den Baumeistern zu wecken. Mit der Zeit wurde der Elbsandstein zunehmend für Kirchen, Burgen und Schlösser zum beliebten Baumaterial und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit überall auf der Welt.

Im Barock entstanden die beeindruckendsten Bau- und Kunstwerke aus Elbsandstein. 
Unter namhaften Architekten wie Pöppelmann, Chiaveri und Bähr erhoben sich geschichtsträchtige Monumente der Baukunst. Unter den zahlreichen Werken reihen sich der Dresdner Zwinger, die Hofkirche am Elbufer der Landeshauptstadt und nicht zuletzt die Frauenkirche als prominente Referenzen ein.
Die sonnigen Farbfacetten des Sandsteins erweckte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff nach Skizzen von König Friedrich II. mit dem Schloss Sanssouci in den malerischen Weinbergterrassen Potsdams zum Leben. Das Berliner Stadtschloss kleidete sich nach dem Umbau durch Andreas Schlüter und Eosander von Göthe ebenfalls in den warmen Farbtönen des begehrten Gesteins aus der Sächsischen Schweiz. Bis heute bewundern wir die schillernden Bauwerke und Skulpturen in ganz Europa und über seine Grenzen hinaus. 

Unter den damaligen Namensgebungen „Holzschleifer“ und „Mahlstein“ wurde der Sandstein Anfang des 19. Jahrhunderts auch für technische Anwendungen in der Papier- und Kartonagenherstellung unter anderem nach Russland, Skandinavien und sogar bis nach Kuba verschifft.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in der Region ca. 400 Steinbrüche betrieben. Den darauffolgenden Erschütterungen zweier Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise trotzte die Firma Fleck und Ilmert KG in Pirna als eine der wenigen und wurde nach 1945 zunächst teilverstaatlicht. 1972 wurden die Gesellschafterfamilien vollständig enteignet und der Betrieb in den „VEB Elbenaturstein“ überführt. 

Nach der Einheit Deutschlands wurde das Unternehmen reprivatisiert und die nachfolgenden Generationen der Firmengründer haben die Verantwortung wieder übernommen und tragen somit zur Fortführung der Erfolgsgeschichte bei. Seitdem agiert das Unternehmen wieder selbstständig unter dem heutigen Namen – „Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH“–.

Aus den einst verstreut gelegenen, von schwerster körperlicher Arbeit geprägten Steinbrüchen und Produktionsstätten ist ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen mit Sitz am historischen Standort der Firmengründung in Pirna-Rottwerndorf geworden. Wir pflegen das traditionelle Steinmetz- und Bildhauerhandwerk ebenso wie wir auf modernste CNC-gesteuerte Maschinen zur Großserienproduktion setzen. 

Zum Synonym des Unternehmens und sächsischer Steinmetzkunst ist der archäologische Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mit seiner unverwechselbaren und selbsttragenden Sandsteinkuppel geworden.

Über mehrere Generationen sind wir als mittelständisches Familienunternehmen auf dem nationalen und zunehmend auch auf dem internationalen Naturwerksteinmarkt tätig. Der Name Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH steht dabei für herausragende Leistungsfähigkeit und erstklassige Qualität. Wir setzen vor allem auf projektbezogene Einzelanfertigungen „Made in Germany“ nach individuellen Kundenwünschen – wir machen Ihre Welt schöner.

Unser umfangreiches Leistungsspektrum umfasst die Gewinnung und Verarbeitung von COTTAER, REINHARDTSDORFER und POSTAER SANDSTEIN aus unseren 6 Steinbrüchen, eine professionelle Kundenberatung, das oftmals notwendige Aufmaß vor Ort, die Planung und steintechnische Umsetzung, die Produktion von Fassadenplatten, Halbfertig- und Fertigprodukten bis hin zu Komplettlösungen aus einer Hand einschließlich Restaurierungsarbeiten. Standardsortimente wie Bodenplatten, Abdeckungen, Mauer- und Pflastersteine für den Garten- und Landschaftsbau runden die Sortimentspalette ab. 

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt jedoch in der Herstellung von massiven Steinmetzwerkstücken und Bildhauerelementen aus Elbsandstein. Damit entwickelte sich das Unternehmen zum Marktführer in diesem Segment.

Hier können wir auf bedeutendste Referenzen wie z. B. die Dresdner Frauenkirche, die Schloss-Arkaden Braunschweig, den Landtag in Brandenburg (Stadtschloss Potsdam) und auf das imposante Eosanderportal mit seiner darüber thronenden Kuppel des Berliner Schlosses verweisen.

Verpflichtung und Engagement – heute wie damals: Die Sächsischen SANDSTEINWERKE übernehmen als Ausbildungsbetrieb Verantwortung für den Fortbestand des historischen Steinmetz- und Bildhauerhandwerkes sowie für den schonenden Abbau und die nachhaltige Verarbeitung des Elbsandsteins. 

In Bezug auf Nachhaltigkeit kann gerade heimischer Naturstein gegenüber anderen Natursteinen und Baustoffen punkten.

Naturstein hat über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden hinweg klare ökologische und energetische Vorteile. Besonders gut schneiden hier vor allem heimische Steine ab, da sie nicht über weite Strecken zu ihrem Bestimmungsort transportiert werden müssen und deshalb vergleichsweise wenig Energie für den Transport aufgewendet werden muss.

Außerdem sind Natursteine recyclefähig, nachlieferbar, sie altern in Würde, sind preiswert und wirtschaftlich. Sie vermitteln Wertigkeit sowie Urbanität und passen hervorragend zu bereits verbauten Materialien.

In diesem Zusammenhang machen wir auf die nachfolgenden Publikationen aufmerksam, die uns Leitlinien sind.

UMG – www.naturtipps.com
DNV Nachhaltigkeitsstudie – www.natursteinverband.de