Aus Sachsen in die Welt. Der edle Stein begann bereits vor hunderten von Jahren die Begeisterung bei den Baumeistern zu wecken. Mit der Zeit wurde der Elbsandstein zunehmend für Kirchen, Burgen und Schlösser zum beliebten Baumaterial und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit überall auf der Welt.

Im Barock entstanden die beeindruckendsten Bau- und Kunstwerke aus Elbsandstein. 
Unter namhaften Architekten wie Pöppelmann, Chiaveri und Bähr erhoben sich geschichtsträchtige Monumente der Baukunst. Unter den zahlreichen Werken reihen sich der Dresdner Zwinger, die Hofkirche am Elbufer der Landeshauptstadt und nicht zuletzt die Frauenkirche als prominente Referenzen ein.
Die sonnigen Farbfacetten des Sandsteins erweckte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff nach Skizzen von König Friedrich II. mit dem Schloss Sanssouci in den malerischen Weinbergterrassen Potsdams zum Leben. Das Berliner Stadtschloss kleidete sich nach dem Umbau durch Andreas Schlüter und Eosander von Göthe ebenfalls in den warmen Farbtönen des begehrten Gesteins aus der Sächsischen Schweiz. Bis heute bewundern wir die schillernden Bauwerke und Skulpturen in ganz Europa und über seine Grenzen hinaus. 

Unter den damaligen Namensgebungen „Holzschleifer“ und „Mahlstein“ wurde der Sandstein Anfang des 19. Jahrhunderts auch für technische Anwendungen in der Papier- und Kartonagenherstellung unter anderem nach Russland, Skandinavien und sogar bis nach Kuba verschifft.

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