Der Abbau und die darauffolgende Bearbeitung von Stein hat eine jahrtausendealte Tradition und gehört zu den ältesten handwerklichen Berufen der Welt. Die Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen oder Kathedralen wurden von Steinmetzen erbaut und sind bis heute die Wahrzeichen der Zeitgeschichte.
Das Herzstück unserer Tätigkeit ist genau diese lange traditionelle Steinmetz- und Steinbildhauerarbeit. Aufgabe unserer Steinmetzen ist es heute, nach steintechnischen Aufmaßen und vorgegebenen Produktionsunterlagen, Werkstücke mit höchstem handwerklichen Anspruch für alle Stilepochen zu schaffen. Dies gelingt ihnen mit handwerklichem Können, künstlerischem Einfühlungsvermögen und technischer Perfektion. Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Unternehmens stellt sich insbesondere durch bis zu 30 Steinmetzen und Steinbildhauer einschließlich unserer Auszubildenden, die täglich am Stein arbeiten, dar.
Bis weit in das 12. Jahrhundert reichen die Anfänge sächsischer Bildhauerkunst zurück und erlebten vor allem im Barock ihre höchste Blüte. Unsere Steinbildhauer besitzen durch ihre jahrelangen Erfahrungen, die handwerklichen Fähigkeiten, jahrhundertealte Unikate berühmter Künstler detailgetreu in Stein zu kopieren. Das erfordert besonders bei denkmalpflegerischen Aufgaben - neben einem Höchstmaß an technischem Können - viel Einfühlungsvermögen, um den originalen Ausdruck der Alten Meister wieder aufleben zu lassen.
Als Referenzen der Steinmetz- und Steinbildhauerkunst seien etliche historische Gebäude in Dresden wie z. B. das Residenzschloss, die Semperoper und der Dresdner Zwinger benannt. Weitere Referenzen erstrecken sich entlang der Elbe in Meißen, Torgau, Magdeburg und Hamburg bis hin zu den Königshäusern in Dänemark und Norwegen. Die größten Herausforderungen für die Steinmetzen und Bildhauer der Sächsischen SANDSTEINWERKE stellten jedoch die Großprojekte für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und die Schlösser in Braunschweig, Potsdam und Berlin dar. In der heutigen Zeit wird die sächsische Steinmetzkunst zunehmend auch europaweit und in Russland bis zum Ural geschätzt.

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