In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in der Region ca. 400 Steinbrüche betrieben. Den darauffolgenden Erschütterungen zweier Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise trotzte die Firma Fleck und Ilmert KG in Pirna als eine der wenigen und wurde nach 1945 zunächst teilverstaatlicht. 1972 wurden die Gesellschafterfamilien vollständig enteignet und der Betrieb in den „VEB Elbenaturstein“ überführt. 

Nach der Einheit Deutschlands wurde das Unternehmen reprivatisiert und die nachfolgenden Generationen der Firmengründer haben die Verantwortung wieder übernommen und tragen somit zur Fortführung der Erfolgsgeschichte bei. Seitdem agiert das Unternehmen wieder selbstständig unter dem heutigen Namen – „Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH“–.

Aus den einst verstreut gelegenen, von schwerster körperlicher Arbeit geprägten Steinbrüchen und Produktionsstätten ist ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen mit Sitz am historischen Standort der Firmengründung in Pirna-Rottwerndorf geworden. Wir pflegen das traditionelle Steinmetz- und Bildhauerhandwerk ebenso wie wir auf modernste CNC-gesteuerte Maschinen zur Großserienproduktion setzen. 

Zum Synonym des Unternehmens und sächsischer Steinmetzkunst ist der archäologische Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mit seiner unverwechselbaren und selbsttragenden Sandsteinkuppel geworden.