POSTAER SANDSTEIN –mgE– (mit geringen Einschlüssen) ist ein mittelkörniger, kieselig gebundener Elbsandstein von gelb-brauner, auch grauer Farbe. Sehr häufig ist er zwischen gelb und/oder grauen und braunen Lagen gebändert. Charakteristisch sind vereinzelte dunkelbraune Eisenhydroxid- bzw. hellgraue kavernöse Einschlüsse.

POSTAER SANDSTEIN ist absolut frost- und witterungsbeständig und wird aufgrund seiner besonderen Härte und Umweltresistenz insbesondere für hochbelastete und spritzwassergefährdete Architekturteile, wie z. B. Säulen, Stufen, Boden- und Sockelplatten verwendet.  Er eignet sich besonders für massive und profilierte Steinmetzarbeiten jeglicher Art in Restaurierung und Neubau. POSTAER SANDSTEIN ist Hauptbaustoff für den archäologischen Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche.

Petrografisches Gutachen

Handelsname: POSTAER SANDSTEIN
Petrographische Familie: Sedimentgestein
Petrographischer Name:  Sandstein / Elbsandstein / Quarzarenite
Geologisches Alter: Kreide / Unterturon / Labiatussandstein
Herkunft: Deutschland / Sachsen / Lohmen bzw. Wehlen

Rohdichte (nach DIN EN 1936): Mittelwert 2.100 kg/m³
Druckfestigkeit (nach DIN EN 1926): Mittelwert 62 Mpa (senkrecht zur Anisotropieebene)
Biegezugfestigkeit (nach DIN EN 12372): Mittelwert 5,9 Mpa (senkrecht zur Anisotropieebene)
Wasseraufnahme (nach DIN EN 13755): Mittelwert 5,9 % (unter atmosphärischem Druck)
Ankerausbruch (nach DIN EN 13364):  Mittelwert > 1.900 N (Typ IIa, d = 50 mm)
Mittelwert > 1.200 N (Typ IIa, d = 40 mm)
Offene Porosität (nach DIN EN 1936):  Mittelwert 20,6 %
Frostbeständigkeit (nach DIN EN 12371): ja, Skala „0“ (Mittelwert Masseverlust 0,01 %, nach 56 Frost-Tau-Wechseln)

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