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Sandstein ist nicht gleich Standstein

Er besteht zur Hälfte aus Sandkörnern und ist der Oberbegriff für mannigfaltige Arten mit spezifischen Eigenschaften, wie Textur, Farbe und Witterungsbeständigkeit. Das Größenspektrum der Sandkörner erstreckt sich von 0,063 mm bis 2 mm, selten bis 4mm. Weltweit gibt es große Vorkommen und auch in Deutschland ist der Sandstein ein hochgeschätztes Baumaterial für Gebäude, Fassaden, Pflaster, Skulpturen, sowie Landschafts- und Gartengestaltung. Je nach Region gibt es individuelle Sandstein-Arten, die Architekten, Bauherren, Haus- und Gartenbesitzer zu neuen, kreativen Ideen inspirieren. In der folgenden Auflistung bekommen Sie einen Überblick über die verschiedenen Arten und Eigenschaften unserer Sandsteine:

Cottaer Sandstein:

  • Textur: sehr feinkörnig, kieselig gebunden

  • Farben: grau, weiß, gelb

  • Hauptanwendung: Fassaden-, einschließlich Säulen- und Pfeilerverkleidungen, Fenster- und Türrahmungen, Bossen- und Säulensteine einschließlich Abdeckplatten, innenarchitektonische Elemente, profilierte Steinmetzarbeiten in Restauration und Neubau.
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Rheinhardtsdorfer Sandstein:

  • Textur: Feinkörnig, kieselig gebunden

  • Farben: grau, weiß, gelb

  • Hauptanwendung: Vorwiegend im Außenbereich eingesetzt, ist aber auch im Innenbereich attraktiv einsetzbar. Er eignet sich besonders für massive und profilierte Steinmetzarbeiten jeglicher Art in Restaurierung und Neubau.
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Postaer Sandstein:

  • Textur: mittel- bis grobkörniger, kieselig gebunden

  • Farben: gelb-brauner, auch grauer Farbe mit typisch dunkelbraunen Eisenhydroxidkonkretionen oder hellgrauen kavernösen Einschlüssen

  • Hauptanwendung: Insbesondere für hochbelastete und spritzwassergefährdete Architekturteile sowie im GaLaBau verwendet.  Er eignet sich besonders für Stufen- und Bodenbeläge im Außenbereich, im Sockelmauerwerk, als Ufer- und Böschungsstein sowie als Wasserbau-, Mauer- oder Pflasterstein.
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Wichtig zu sagen ist hier noch, dass die Klassifizierung nach Sandstein-Arten immer auf den enthaltenen Sand bezogen ist. Der Namensbezug ist auf die Region der Vorkommen zurückzuführen. Beliebte Sandsteinfarben sind abhängig von den spezifischen Beimengungen und haben keine unmittelbare Relevanz für die Artenzugehörigkeit. Unser Elbsandstein bewegt sich im Farbspektrum von einem hellen Grau- bis hin zu warmen Gelb/Braun/ Ocker-Tönen.

Pflege von Sandstein

Die warme und lebendige Ausstrahlung macht den Sandstein so attraktiv und beliebt bei unseren Kunden. Durch die hellen Farbtöne und sanft strukturierten Oberflächen steht eine wunderbare Wohlfühlstimmung für drinnen und draußen. Aber was ist, wenn Ihnen am Wochenende ein Glas Rotwein oder der Kaffee am Sonntagmorgen auf der Terrasse umfällt oder ihr Hund mit nassen Pfoten durch die Wohnung über die Natursteinplatten läuft? Keine Sorge – die Reinigung gestaltet sich ganz unkompliziert. Wenn Sie sich also nun für die Sandstein-Art für Ihre individuelles Projekt entschieden haben, steht schon die nächste Frage im Raum:

Wie pflegt man Sandstein eigentlich richtig?

Die Reinigung gestaltet sich ganz unkompliziert. Sie unterscheidet sich kaum von der Reinigung anderer Natursteinböden. Alltägliche Verschmutzungen auf Steinoberflächen beseitigen Sie im Innenbereich mit Staubsaugen, regelmäßigen Ausfegen mit einem weichen Besen und gelegentlichem Dampfsaugen. Hier ist nur besonders wichtig, dass Sie bei der Auswahl des Reinigers auf keine säurehaltigen Produkte zurückgreifen. Unter anderem kann sich dies ungünstig auf die Farbe des Sandsteins auswirken oder sogar die Oberfläche beschädigen. Um die Oberflächen nicht mit chemischen Inhaltsstoffen zu strapazieren, empfehlen wir milde Seifenreiniger oder am besten eine auf Naturstein optimierte Pflegeprodukte zu verwenden.

Bei starker Verschmutzung schafft oft ein Grundreiniger für Steinpflege Abhilfe. Bei richtigen Flecken auf dem Stein ist ein spezieller Schmutzentferner für Naturstein sehr zu empfehlen. Im Außenbereich ist es oft ausreichend, die Terrasse sanft mit einem Besen abzukehren oder mit klarem Wasser die Sandsteinplatten vorsichtig abzuspritzen. Grünbelag auf der Terrasse kann man mit einem Outdoor-Steinreiniger begegnen.

Tipp: Unser Sandstein hält die Reinigung mit einem Hochdruckreinigungsgerät durchaus stand. Natürlich sollten Sie das immer mit Bedacht verwenden und möglichst nicht zu oft. Grundsätzlich gilt, dass bei häufiger Verwendung der starke Strahl die Steinoberfläche beschädigen kann.

Winter-Tipp: Auch die Verwendung von Streusalz für Sandstein im Außenbereich in der frostigen Jahreszeit ist kein Problem. Speziell unser POSTAER Sandstein ist dafür bestens geeignet. Wir beraten Sie aber dazu auch gern noch einmal in einem persönlichen Gespräch. Eine gute und schonende Alternative zum Streusalz ist Sand oder Feinsplitt.

Sie sind also bestens für die Sandstein-Pflege gerüstet. Viel Spaß bei der Umsetzung!

Für alle weiteren Fragen und Unklarheiten stehen wir Ihnen auch gern in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung!